HubSpot Chatflows: Node 18/20-Support endet im August 2026
- HubSpot deaktiviert Node 18.x und 20.x für Chatflow Custom Code Snippets zum 31. August 2026.
- Ohne Upgrade auf Node 24.x lassen sich betroffene Snippets nicht mehr bearbeiten, bis das Upgrade nachgeholt ist.
- Betroffen sind nur Chatflows mit eigenem Custom Code, nicht die Standardbausteine der Chatflow-Oberfläche.
Node 18.x und 20.x fliegen aus den Chatflows
HubSpot deaktiviert ab dem 31. August 2026 die Node-Runtimes 18.x und 20.x für Custom Code Snippets in Chatflows. Wer Bot-Logik auf einer dieser Versionen betreibt, muss sie bis zu diesem Stichtag auf Node 24.x anheben. Geschieht das nicht, lässt sich der betroffene Code-Baustein nicht mehr bearbeiten, bis das Upgrade nachgeholt wurde. Details dazu veröffentlicht HubSpot im offiziellen Changelog.
Für Unternehmen, die Chatbots mit eigener Logik betreiben, zum Beispiel zur Qualifizierung von Leads, zur Weiterleitung an bestimmte Teams oder zur Anbindung externer Systeme, ist das eine konkrete Deadline mit technischem Handlungsbedarf. Die Änderung betrifft ausschließlich Custom Code Snippets innerhalb von Chatflows, nicht Custom Code Actions in Workflows oder andere Teile der Plattform.
Wer ist von der Node-18/20-Deprecation betroffen?
Betroffen sind alle Portale, die in mindestens einem Chatflow einen Custom Code Snippet verwenden, der auf Node 18.x oder 20.x läuft. Das betrifft typischerweise Bots, die über die serverseitige Code-Komponente von HubSpot zusätzliche Logik ausführen, etwa API-Aufrufe an externe Systeme, Berechnungen oder Validierungen, die über die Standardbausteine der Chatflow-Oberfläche hinausgehen.
Portale, die ausschließlich mit den visuellen Chatflow-Bausteinen arbeiten und keinen eigenen Code hinterlegt haben, sind nicht betroffen. Wer unsicher ist, ob ein Chatflow Custom Code enthält, sollte die Einstellungen der jeweiligen Snippets prüfen. Dort zeigt HubSpot die aktuell konfigurierte Node-Version an.
Was passiert, wenn das Upgrade ausbleibt?
Laut HubSpot verlieren Unternehmen nach dem Stichtag die Möglichkeit, die betroffenen Snippets zu bearbeiten, bis das Upgrade nachgeholt ist. Das ist eine andere Konsequenz als eine sofortige Abschaltung, aber in der Praxis trotzdem ein Risiko: Wer kurzfristig einen Fehler im Bot-Code beheben oder eine Anpassung vornehmen muss, zum Beispiel weil sich eine angebundene API geändert hat, kommt ohne vorheriges Upgrade nicht mehr an den Code heran.
Für Teams, die Chatbots aktiv weiterentwickeln, bedeutet das im Zweifel einen Produktionsstopp an unpassender Stelle. Wer den Bot dagegen seit Monaten unverändert laufen lässt und ohnehin keine Anpassungen plant, trägt ein geringeres akutes Risiko, sollte das Upgrade aber trotzdem nicht auf die lange Bank schieben. Ungepflegte Runtimes sind erfahrungsgemäß der erste Punkt, an dem spätere Deprecations noch unangenehmer ausfallen.
Wie läuft das Upgrade auf Node 24.x ab?
Das Upgrade erfolgt direkt in den Einstellungen des jeweiligen Custom Code Snippets innerhalb des Chatflow-Editors. Dort lässt sich die Runtime-Version umstellen. Vor der Umstellung lohnt sich ein Blick auf den tatsächlichen Code: Zwischen Node 18/20 und Node 24 gibt es Unterschiede im Verhalten einzelner APIs und in der Behandlung veralteter Syntax. Wer Bibliotheken von Drittanbietern einbindet, sollte zusätzlich prüfen, ob diese mit Node 24.x kompatibel sind.
- Bestandsaufnahme: Welche Chatflows enthalten Custom Code Snippets, und auf welcher Node-Version laufen sie aktuell?
- Testumgebung: Snippet-Logik vor der produktiven Umstellung in einem separaten Chatflow oder Testportal prüfen.
- Abhängigkeiten: Externe Bibliotheken und API-Aufrufe auf Kompatibilität mit Node 24.x kontrollieren.
- Dokumentation: Wer das Upgrade vorgenommen hat und wann, sollte intern festgehalten werden, gerade wenn mehrere Personen oder externe Dienstleister an den Chatflows arbeiten.
Warum solche Runtime-Deprecations für Entscheider relevant sind
Node-Versionen sind für die meisten Marketing- und Sales-Verantwortlichen kein Thema, mit dem sie sich aktiv beschäftigen. Genau das macht die Deprecation zu einem typischen blinden Fleck: Die Verantwortung für das Upgrade liegt oft bei einer Person oder Agentur, die die Chatflows ursprünglich aufgesetzt hat, und die ist nicht zwangsläufig mehr im Projekt aktiv. Wenn niemand die Changelogs von HubSpot regelmäßig prüft, bleibt eine Frist wie der 31. August 2026 leicht unbemerkt.
Das Muster wiederholt sich bei HubSpot in unregelmäßigen Abständen. Ähnliche Fristen gab es zuletzt bei der Abkündigung der Legacy Private Apps und bei der Migration von der Pipelines API V1. Wer CRM- und Automatisierungsprojekte verantwortet, kommt um eine Person oder einen Prozess, der technische Changelogs mitliest, nicht herum. Das gilt auch für Custom Code, der an anderer Stelle in HubSpot eingebunden ist, etwa bei individuellen Cards in Objekt-Datensätzen.
Wer kümmert sich um das Upgrade?
In vielen Unternehmen ist nicht klar dokumentiert, wer für die Pflege von Custom Code in Chatflows zuständig ist, besonders wenn die ursprüngliche Einrichtung durch eine Agentur oder einen Freelancer erfolgte und das Projekt seitdem abgeschlossen ist. Für eine überschaubare Aufgabe wie dieses Node-Upgrade lohnt sich die gleiche Frage, die bei größeren CRM-Themen ohnehin gestellt werden sollte: Wer trägt die Verantwortung für den laufenden Betrieb, und wer wird bei technischen Änderungen informiert? Antworten dazu liefert ein klares Rollenmodell für Data Ownership im CRM. Wer überlegt, ob ein internes Team, eine Agentur oder ein Freelancer die laufende Pflege übernehmen soll, findet Entscheidungskriterien dazu im Beitrag CRM-Projekt: Freelancer, Agentur oder Festanstellung?.
Empfehlung für die Praxis
Für Unternehmen mit aktiven Chatbots auf HubSpot-Basis ist der erste Schritt eine einfache Bestandsaufnahme: Welche Chatflows gibt es, welche davon enthalten Custom Code Snippets, und wer hat sie zuletzt bearbeitet? Darauf aufbauend lässt sich entscheiden, ob das Upgrade intern erledigt werden kann oder ob externe Unterstützung nötig ist, etwa wenn die ursprünglichen Entwickler nicht mehr verfügbar sind.
Die Frist bis zum 31. August 2026 liegt noch einige Monate in der Zukunft. Das ist ausreichend Zeit für eine saubere Umstellung, aber keine Zeit, die sich beliebig aufschieben lässt, wenn mehrere Chatflows und mehrere Teams betroffen sind.
Häufig gestellte Fragen
Bis wann muss das Upgrade auf Node 24.x abgeschlossen sein?
Die Frist endet am 31. August 2026. Bis dahin müssen Custom Code Snippets in Chatflows, die auf Node 18.x oder 20.x laufen, auf Node 24.x umgestellt sein.
Was passiert, wenn ich die Frist verpasse?
Nach HubSpot-Angaben verlieren Nutzer die Möglichkeit, die betroffenen Snippets zu bearbeiten, bis das Upgrade nachgeholt wurde. Eine sofortige Abschaltung des Bots ist damit nicht gleichzusetzen, Anpassungen am Code sind aber bis zum Upgrade nicht mehr möglich.
Welche Chatflows sind von der Deprecation betroffen?
Betroffen sind ausschließlich Chatflows mit Custom Code Snippets, die auf Node 18.x oder 20.x konfiguriert sind. Chatflows, die nur mit den Standardbausteinen der Chatflow-Oberfläche arbeiten, sind nicht betroffen.
Wie finde ich heraus, welche Snippets noch auf Node 18 oder 20 laufen?
Die konfigurierte Node-Version lässt sich in den Einstellungen des jeweiligen Custom Code Snippets im Chatflow-Editor einsehen. Bei mehreren Chatflows lohnt sich eine zentrale Liste, in der Version und Verantwortlichkeit je Snippet festgehalten werden.
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