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HubSpot 19. Oktober 2026 · 6 Min Lesezeit

HubSpot Developer CLI: Node.js 20 Support endet 2027

Auf den Punkt
  • HubSpot deprecatet Node.js 20 in der Developer CLI ab dem 8. Januar 2027, nachdem der offizielle Node.js-20-Support bereits am 30. April 2026 ausgelaufen ist
  • Betroffen sind alle Teams und Freelancer, die CMS-Themes, Custom Modules, UI Extensions oder Serverless Functions lokal oder über CI/CD-Pipelines mit der HubSpot CLI bauen und deployen
  • Wer jetzt nicht prüft, auf welcher Node-Version Entwicklungsumgebung und Build-Pipeline laufen, riskiert ab Januar 2027 fehlschlagende Deployments ohne Vorwarnung im Tagesgeschäft

HubSpot beendet den Support für Node.js 20 in der Developer CLI am 8. Januar 2027. Das Datum folgt direkt auf das offizielle End-of-Life von Node.js 20, das bereits am 30. April 2026 eintrat. Wer HubSpot CMS-Themes, Custom Modules, UI Extensions oder Serverless Functions über die CLI entwickelt und dabei noch Node.js 20 nutzt, muss lokale Entwicklungsumgebung und CI/CD-Pipeline bis zu diesem Stichtag auf eine unterstützte Node-Version umstellen.

Was am 8. Januar 2027 konkret passiert

HubSpot hat die Abschaltung im offiziellen Developer-Changelog angekündigt. Konkret bedeutet das: Die HubSpot CLI, also das npm-Paket, mit dem Entwickler Themes, Module und Functions erstellen, hochladen und verwalten, wird ab diesem Datum nicht mehr garantiert mit Node.js 20 funktionieren. HubSpot folgt damit einem Muster, das bei größeren Plattformanbietern üblich ist: Sobald ein Node-Release sein eigenes End-of-Life erreicht, zieht die Plattform mit einer gewissen Verzögerung nach und entfernt den Support aus ihren Entwicklerwerkzeugen. Der zeitliche Abstand von gut acht Monaten zwischen Node-EOL und CLI-Deprecation gibt Teams ein Zeitfenster, in dem sie die Umstellung ohne Zeitdruck planen können.

Warum Node.js 20 für HubSpot-Entwicklung relevant ist

Die HubSpot CLI ist das zentrale Werkzeug für lokale Entwicklung auf der Plattform. Befehle wie das Hochladen von Theme-Dateien, das lokale Serven von Modulen oder das Deployen von Serverless Functions laufen alle über diese Node.js-basierte Kommandozeilenanwendung. Welche Node-Version dabei auf dem Rechner eines Entwicklers oder im Build-Container einer CI/CD-Pipeline installiert ist, entscheidet darüber, ob diese Befehle überhaupt ausgeführt werden können. Viele Projekte pinnen die Node-Version explizit, etwa über eine .nvmrc-Datei oder ein festgelegtes Docker-Image, und genau das wird nach dem Stichtag zum Problem, wenn diese Pins nie aktualisiert wurden.

Hinzu kommt ein zweiter Punkt, der unabhängig von HubSpot gilt: Seit dem Node.js-20-EOL im April 2026 erhält diese Version keine Sicherheitsupdates der Node.js Foundation mehr. Projekte, die weiterhin auf Node 20 laufen, tragen dieses Risiko bereits seit Monaten, auch wenn HubSpots eigene Deprecation erst später greift.

Wer von der Abschaltung betroffen ist

Direkt betroffen sind alle, die aktiv mit der HubSpot CLI arbeiten: interne Entwicklungsteams, Agenturen und freiberufliche Entwickler, die CMS-Projekte, private Apps oder UI Extensions für HubSpot bauen. In der Praxis sind das oft nicht die Marketing- oder Sales-Entscheider selbst, sondern deren technische Dienstleister. Relevant wird das Thema für Entscheider trotzdem aus zwei Gründen. Erstens laufen viele Custom-Builds auf HubSpot über Jahre weiter, ohne dass jemand aktiv die Node-Version im Blick behält, besonders wenn das ursprüngliche Projekt von einem Freelancer oder einer Agentur übergeben wurde, die inzwischen nicht mehr im Projekt ist. Zweitens hängen oft produktive Geschäftsprozesse an diesen Builds, etwa individuelle Landingpage-Templates oder Functions, die Daten zwischen HubSpot und anderen Systemen austauschen.

Wer in den vergangenen Jahren ein CRM-Projekt von einem externen Dienstleister übernommen hat, sollte an dieser Stelle auch prüfen, ob die technische Dokumentation überhaupt Auskunft über die verwendete Node-Version gibt. Genau solche Lücken entstehen, wenn der Wissenstransfer am Ende eines Freelancer-Projekts nicht sauber organisiert wurde, wie in diesem Beitrag zum Wissenstransfer nach CRM-Freelancer-Projekten beschrieben.

Welche Schritte jetzt sinnvoll sind

Eine Umstellung bis Januar 2027 lässt sich mit überschaubarem Aufwand planen, wenn man frühzeitig anfängt. Sinnvoll sind dabei folgende Schritte:

  • Prüfen, welche Node-Version lokal bei den beteiligten Entwicklern und in der CI/CD-Pipeline (etwa GitHub Actions, GitLab CI oder Jenkins) tatsächlich konfiguriert ist
  • Die engines-Angabe in der package.json der betroffenen HubSpot-Projekte kontrollieren und auf eine aktuell unterstützte Node-LTS-Version anheben
  • Einen Testlauf der HubSpot CLI mit der neuen Node-Version durchführen, bevor produktive Deployments umgestellt werden

Wichtig ist dabei, das Thema nicht ausschließlich als technisches Detail zu behandeln. Wenn ein externer Dienstleister das Projekt betreut, lohnt sich eine direkte Nachfrage, ob die Umstellung bereits eingeplant ist und welcher Zeitrahmen dafür vorgesehen ist. Gerade weil HubSpot in den letzten Monaten mehrere ähnliche Fristen für Entwickler-Schnittstellen gesetzt hat, etwa bei der Pflicht zur Löschvalidierung in der Pipelines API ab September 2026, lohnt sich ein genereller Blick darauf, welche technischen Abhängigkeiten im eigenen HubSpot-Setup von festen Fristen betroffen sind.

Was bei Nichtstun passiert

Bleibt die Umstellung aus, drohen ab dem 8. Januar 2027 fehlschlagende CLI-Befehle. Das betrifft zunächst die lokale Entwicklung, kann sich aber direkt auf automatisierte Deployment-Pipelines auswirken, wenn diese auf einem Docker-Image mit Node.js 20 basieren. Im schlechtesten Fall bemerkt ein Team das Problem erst, wenn ein geplantes Release nicht ausgerollt werden kann, etwa weil ein Theme-Update oder eine Function-Änderung im Build-Schritt hängen bleibt. Da HubSpot zusätzlich regelmäßig weitere Änderungen an Lizenzen, Limits und APIs vornimmt, wie zuletzt im Juli-2026-Rollup zu Owner-Limit, Webhooks und Payment Links dokumentiert, ist eine feste Routine sinnvoll, mit der technische Deprecations regelmäßig geprüft werden, statt sie erst beim Ausfall zu bemerken.

Häufig gestellte Fragen

Was ist die HubSpot Developer CLI?

Die HubSpot CLI ist ein npm-basiertes Kommandozeilenwerkzeug, mit dem Entwickler CMS-Themes, Custom Modules, private Apps, UI Extensions und Serverless Functions lokal erstellen, testen und auf HubSpot hochladen.

Wann genau endet der Node.js-20-Support in der HubSpot CLI?

HubSpot stellt den Support für Node.js 20 in der Developer CLI ab dem 8. Januar 2027 ein. Node.js 20 selbst war bereits seit dem 30. April 2026 offiziell End-of-Life.

Was passiert mit bestehenden HubSpot-Projekten nach dem Stichtag?

Bestehende Projekte funktionieren nach dem Stichtag technisch weiter, allerdings kann die HubSpot CLI unter Node.js 20 nicht mehr zuverlässig arbeiten. Deployments und lokale Entwicklungsschritte, die über die CLI laufen, können dann fehlschlagen.

Muss ich als Entscheider ohne eigenes Entwicklerteam jetzt selbst aktiv werden?

Direkt handeln müssen in der Regel die technischen Dienstleister, die die HubSpot-Entwicklung betreuen. Entscheider sollten aber aktiv nachfragen, ob die Umstellung eingeplant ist, besonders wenn das Projekt ursprünglich von einem Freelancer oder einer Agentur übergeben wurde.

Tim Michaelis
Tim Michaelis

Freelance Data & Integration Specialist — HubSpot, Salesforce, CRM-Architektur

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